Antifaltenmaske selber machen

Zu wenig getrunken, nicht ausreichend Schlaf oder einfach eine sehr aktive Lachmuskulatur – Falten können diverse Ursprünge haben. Eine Gemeinsamkeit jedoch gibt es: (Fast) jeder möchte die kleinen oder großen Linien, die unser Gesicht im Laufe des Lebens zeichnen, minimieren oder kaschieren. Wer hierbei auf Kosmetikindustrie und Schönheitsoperationen verzichten will, kann stattdessen mit einer selbst gemachten Antifaltenmaske eine optische Verjüngung erzielen. Damit dies gelingt, erfahrt ihr in diesem Beitrag, wie ihr die Antifaltenmaske selber machen könnt.

Wie entstehen Falten?

Bevor wir euch unsere zwei liebsten Antifaltenmaskenrezepte vorstellen, wollen wir zunächst auf die Entstehung der (mehr oder weniger) unbeliebten Linien eingehen. Das Menschen nämlich Falten im Gesicht haben, ist zwar etwas total Normales – doch fragen wir uns selten, wodurch diese eigentlich zustande kommen.

Wer an dieser Stelle einwerfen will, dass Faltenbildung einfach eine Folge des Alterns sei, dem können wir nur entgegnen: ja, TEILWEISE korrekt. Linien und Risse sind eine Folge des Älterwerdens und so, wie alle Organe älter werden, gehen die Jahre auch an unserer Haut nicht spurlos vorbei. Wusstet ihr jedoch, dass im Rahmen der Hautalterung zwischen zwei Faktoren, den Intrinsischen und den Extrinsischen, unterschieden wird?

Mit der intrinsischen Hautalterung ist der natürliche Prozess gemeint, mit dem eure Haut altert. Wie schnell dies vonstattengeht, steckt sozusagen in euren Genen und kann kaum beeinflusst bzw. aufgehalten werden. Durch den Verlust von Kollagen entstehen in der dünnen Epidermis feine Linien, kombiniert mit Feuchtigkeitsverlust und einer im Alter langsamer stattfindenden Zellerneuerung bilden sich – fast unaufhaltsam – die kleinen Fältchen.

Deutlich besser beeinflusst werden können hingegen die extrinsischen Faktoren – indem ihr diese möglichst reduziert. Hierzu zählen Rauchen, Alkohol oder auch UV-Strahlung, die unsere Haut schneller altern lassen als es unsere Gene vielleicht vorgesehen hätten. Die Falten, die durch Rauchen und Co entstehen, sind deutlich tiefer, zudem können braune Verfärbungen sowie eine lederartige Hautstruktur die Folge der oben genannten Faktoren sein.

Antifaltenmaske selber machen

Die schlechte Nachricht zuerst: Falten lassen sich in den seltensten Fällen komplett rückgängig machen. Die gute Nachricht ist jedoch – mit der passenden Pflege und einer selbst gemachten Gesichtsmaske könnt ihr euer Hautbild so weit verfeinern, dass kleine Falten minimiert und der Gesamteindruck eurer Haut verbessert wird.

Wenn ihr also von der ein oder anderen Lachfalte geplagt seid, die Zornesfalte eurem Spiegelbild zu sehr ins Auge sticht oder ihr einfach präventiv der Entstehung von Falten vorbeugen wollt, seid ihr mit einer selbst gemachten Antifaltenmaske bestens beraten. Warum selber machen? Weil nichts ungünstiger ist, als eine (beginnende) Falte auch noch mit Schadstoffen wie Paraffinen oder Silikonen, die gerne in fertigen “Verjüngungsmasken” enthalten sind,  zuzuspachteln.

Selbstgemachte Antifaltenmaske mit Avocado

Ein Klassiker: Die selbst gemachte Gesichtsmaske mit Avocado. Warum Avocado? Weil die Frucht diverse essenzielle Fettsäuren enthält, die sich positiv auf leichte Falten und Hautrisse auswirken. Gleichzeitig spendet die grüne Frucht Unmengen an Feuchtigkeit, was der Faltenbildung ebenfalls entgegenwirkt. Auch erwähnt werden sollten die Inhaltsstoffe Folsäure, Vitamin C, B6, A und E sowie phytochemische Substanzen, die unsere Haut vor freien Radikalen schützen.

Für die selbstgemachte Avocadomaske benötigt ihr:

  • ½ Avocado
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • eine kleine Schüssel
  • eine Gabel
  • einen Rührstab

Halbiert die Avocado und entfernt den Kern. Nun zerdrückt ihr das Fruchtfleisch der halben Avocado mit einer Gabel und vermengt das Mus mit dem Olivenöl. Tragt nun die selbst gemachte Maske auf Gesicht und Dekollete auf und lasst das Ganze mindestens 20 Minuten einwirken. Abschließend sanft mit klarem, kaltem Wasser abspülen. Damit die Maske ihre volle Wirksamkeit entfalten kann, solltest du die Prozedur regelmäßig – vorzugsweise abends – wiederholen.

Antifaltenmaske aus Möhren selber machen

Auch wenn Karotten besonders gut für die Augen sein sollen – als Zutat der Antifaltenmaske erfüllen sie mindestens genauso gut ihren Zweck! Das Wurzelgemüse enthält nämlich Betacarotin und Antioxidantien, zwei wichtige Inhaltsstoffe im Kampf gegen die vorzeitige Hautalterung. Zusätzlich enthält unser Rezept den Saft einer halben Zitrone, was sich positiv auf zu große Poren auswirkt, sowie eine kleine Menge Naturjoghurt (feuchtigkeitsspendend).

Für diese pflegende, Falten reduzierende Maske benötigt ihr:

  • 2 Möhren
  • 4 EL Joghurt
  • ½ Zitrone
  • einen Standmixer

Schält die Karotten und presst den Saft einer halben Zitrone aus. Vermengt die Möhren mit dem Joghurt und dem Zitronensaft, indem ihr die Zutaten in einen leistungsstarken Standmixer gebt. Tragt anschließend die fertige Mischung auf Gesicht und Dekollete auf und lasst die Maske ca. 15 Minuten einwirken. Hierbei solltet ihr darauf achten, dass die Mischung NICHT in eure Augen gelangt – dies könnte aufgrund des enthaltenen Zitronensafts brennen. Auch bei dieser Maske gilt – je regelmäßiger ihr diese selbst gemachte Antifaltenmaske auftragt, desto sichtbarer werden die Ergebnisse!

Abschließend wollen wir euch an dieser Stelle noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben. Wenn ihr von einer Maske einmal zu viel gemacht habt, könnt ihr die Masse ohne Probleme einfrieren und im Rahmen der nächsten Beautybehandlung einfach wieder auftauen. So spart ihr euch nicht nur Arbeitsaufwand, sondern umgeht unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln. Außerdem können beide Rezepte natürlich noch mit weiteren Zutaten, wie bspw. hochwertigen Ölen oder pflanzlichen Extrakten wie dem Traubenkernextrakt, ergänzt werden.

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